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Wie ihr einen Familien-Camping-Urlaub überlebt

Ahh ... die Freiheit der offenen Straße. Träume von langen, lauen Sommertagen. Vor den Massen flüchten und den perfekten Strand-Camping-Platz finden. Klingt idyllisch, nicht wahr?
So ist es, wie wir uns einen Familien-Camping-Urlaub vorstellen. Aber in Wirklichkeit erleben viele Camping-Urlauber etwas ganz anderes. Lange Fahrten, übermüdet Kinder, mürrische Erwachsene und schreckliche Campingplätze. Im schlimmsten Fall auch noch schlechtes Wetter.
Plant euren Urlaub mit dem Wohnwagen deshalb sorgfältig, um diese Erfahrungen zu vermeiden oder zumindest zu mindern.
Hier sind ein paar Tipps, wie ihr euren Camping-Urlaub zu einem positiven Erlebnis werden lasst, an das ihr euch gern erinnert.

Wählt ein Ziel, welches allen gefallen wird. Ihr könnt nicht davon ausgehen, dass eure Kinder die gleichen Dinge tun wollen, die ihr unternehmen wollt. Museen oder Kunstgalerien besuchen? Malerische, historische Städte besuchen? Ihr könnt darauf wetten, dass das genau das ist, was Kinder hassen (es sei denn, sie sind sehr jung).
Ihr müsst Kompromisse finden. Wenn Mama und Papa die fotogene Hügelstadt besuchen wollen, dann geht ihr dafür am nächsten Tag in den Wasserpark.

Packt mit Bedacht. Das Packen für einen Urlaub mit dem Wohnwagen kann sehr anstrengend sein. Für jeden Koffer und jedes Spielzeug Platz zu finden, ist eine Herausforderung. Und das Boot muss auch verstaut werden. Und letztendlich müssen die Fahrradträger noch angebracht werden. Häufig landet ein Teil des Gepäcks dann doch zwischen den Füßen oder in der Mitte der Rückbank.

Deshalb überlegt gut, was ihr wirklich braucht. Wie oft werdet ihr die Fahrräder oder das Boot benutzen? Könnt ihr die vielleicht vor Ort ausleihen? Habt ihr nicht die Möglichkeit, unterwegs zu waschen? Spielen die Kinder wirklich Badminton im Urlaub?

Packt für jedes Kind etwas zum Beschäftigen ein. Lange Fahrten können schnell sehr anstrengend werden. Es wäre erstaunlich, wenn Kinder nicht mürrisch werden würden. Kinder lieben es, ihre Lieblings-Spiele, Bücher, Puzzles, Spielzeug und DVDs einzupacken, wenn sie in den Urlaub fahren.
Wir haben DVD-Player an den Rücken unserer Sitze und diese sind für uns von unschätzbarem Wert geworden, da die Kinder beschäftigt und ruhig sind und nicht streiten. Und die Zeit vergeht viel schneller.


Seid organisiert. Wenn ihr vorhabt, viel mehr Zeit als die üblichen vierzehn Tage zu reisen, lohnt es sich, ein System zu haben. Für uns bedeutet das, jeder hat seine eigene Tasche mit Kleidung und einen Platz für alles hat, was im Wohnmobil mit muss. Man kann es sich nicht leisten, den Lieblingsteddy in der Nacht nicht zu finden.
Neben der Verpackung, gibt es viele andere Möglichkeiten, organisiert zu sein. Wir drucken die Strecken aus dem Routenplaner aus (detaillierte Straßen, Zeiten und Entfernungen) und fotografieren auch die Reise auf Google Maps auf dem iPad.
Habt auch eine Liste der wichtigsten Sehenswürdigkeiten / Attraktionen / Orte, die ihr besuchen möchtet.


Geht auf Campingplätzen mit vielen anderen Kindern. Egal, welche Sprache sie sprechen, Kinder werden immer Freunde finden. Ich erinnere mich an meine Tochter, die im Alter von etwa drei, stolz ihre Puppe auf dem französischen Campingplatz in ihrem kleinen Kinderwagen, begleitet von ihren beiden holländischen Freunden, vorführte. Die meiste Zeit konnten sie kein Wort der anderen verstehen, aber sie kommunizierten gut.

Minimiert Sie die Fahrtage. Es ist verlockend, viele Orte zu sehen, da man das Bedürfnis verspürt, so viel zu sehen, wie man kann. Wenn wir für zwei Wochen wegfahren, planen wir jetzt einen Aufenthalt von 3 oder 4 Nächten in jedem Ort. So können wir mehr entspannen, vor allem weil wir nicht jeden zweiten Tag packen und entpacken.

Entwickelt Morgen- und Abend-Routinen. Wohnwagen sind kleine Räume und deshalb muss man sich auf jeden Fall organisieren. Arbeiten und Verantwortlichkeiten zuweisen und die Aufgaben verteilen, ist wichtig. Zum Beispiel, wenn ich duschen gehe, ziehen sich die Kinder um. Wenn ich dann zurückkomme, können sie sich waschen gehen und ich kann in der Zeit die Betten vorbereiten. Wenn das Wetter gut ist, dann ist es am besten, die Kinder etwas draußen spielen zu lassen, so dass wir das Frühstück in Ruhe zubereiten können.

Ignoriert normale Schlafenszeiten. Wenn es draußen hell ist, bis fast 23.00 Uhr in der Mitte des Sommers oder ihr an einem belebten Campingplatz seid, ist es spät immer noch laut. Daran könnt ihr nichts ändern. Aber eure Kinder werden nicht schlafen können. Geht einfach mit der Strömung und entspannt.

Seid flexibel. Manchmal laufen die Dinge nicht ganz nach Plan. Ihr braucht einen Plan B. Ihr müsst flexibel sein, um sicherzustellen, dass es ein erfolgreicher Camping-Ausflug wird.
Zum Beispiel, wenn es ein paar Tage regnet, warum gönnt ihr euch nicht eine Nacht in einem Hotel oder B & B, um im Trockenen zu sein?


Natürlich können immer unvorhergesehene Dinge passieren. Aber alles andere wäre auch langweilig.

Wir lieben es sehr mit unserem Wohnmobil unterwegs zu sein. Wir haben uns vor dem letzten Urlaub noch ein Wohnwagen Vorzelt gebraucht gekauft, um unsere Campings-Ausrüstung zu erweitern. Wir können es nur empfehlen. Happy Holidays euch allen.

13.8.16 15:07

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